Eventvorschau: Trailfeuerwerk für Mountainbike-Teams in Davos

Das Mountainbike-Rennen MONDRAKER ENDURO TEAM – ehemals Mondraker Enduro2 – in der Bündner Destination Davos Klosters findet vom 3. bis 5. September 2020 bereits zum vierten Mal statt. Es ist ei­­nes der raren Enduro-Rennen für Teams in Europa und findet dementsprechend Anklang in der internationalen Mountainbike-Szene. Beim längst ausverkauften Rennabenteuer stehen für die 450 Teilnehmer die erstklassigen Trails der Region Davos Klosters sowie die Kollegialität im Vordergrund. Rund ein Drittel der Fahrer und Fahrerinnen starten nicht im Zweierteam, sondern in der komplett neuen, offenen Kategorie FUN TEAM von 3 bis 6 Personen. MONDRAKER ENDURO TEAM 2020 ist einer der ersten Mountainbike-Events seit Corona, der in fast normalem Rahmen stattfindet.

Wie bei einem klassischen Enduro-Rennen werden auch bei MONDRAKER ENDURO TEAM pro Tag mehrere soge­nann­te «Stages», also gemessene Abschnitte gefahren. Diese führen vorwiegend bergab und dauern je­weils einige Minuten. Zwischen diesen Abfahrten auf den besten Trails der Region Davos Klosters legen die Teilnehmer verschiedene Transfer-Etappen ohne Zeitmessung zurück, oft unterstützt von Berg­bahnen. Dies lässt Zeit, die eindrückliche alpine Kulisse der Bündner Berge sowie die internationale Kameradschaft unter den Mountainbikern zu geniessen. Zudem teilen die Fahrer das ganze Abenteuer mit ihren Teamkameraden, was die Freude bekanntlich verdoppelt. Das Rennformat ist denn auch sehr beliebt: Trotz der Unsicherheit durch Corona war der Anlass bereits im April ausverkauft.

Ein Drittel in neuer Kategorie FUN TEAM
«Es freut uns natürlich besonders, dass die neue, offene Kategorie FUN TEAM für Teams von 3 bis 6 Personen so beliebt ist», resümiert Organisatorin Britta Wild. «In dieser totalen Plauschkategorie haben sich rund 130 Rider in über 30 bunt gemischten Teams angemeldet – das ist rund ein Drittel des Feldes. Wir kommen damit offensichtlich einem Bedürfnis unserer Teilnehmer nach, denn wir hatten immer wieder mehrere Zweierteams, die gerne gemeinsam als grössere Gruppe starten wollten, weil es ihnen nicht auf die Rennzeit sondern auf den Spass mit ihren Bike-Kameraden ankam.» In der komplett neuen, im Enduro-Mountainbike-Sport bisher noch nie dagewesenen Kategorie FUN TEAM fahren Teams von mindestens 3 bis maximal 6 Personen zusammen, Geschlech­ter­zusammensetzung und Teamgrösse frei wählbar. Die gemessenen Zeiten zählen einfach vom ersten Fahrer, der über die Startlinie geht, bis zum letzten, der die Ziellinie passiert. Getreu dem Motto «noch mehr Spass von Bikern für Biker» steht hier der Kamerad­schafts­gedanke noch expliziter im Vordergrund.

Bike-Profis Alessandra Keller und Gusti Wildhaber am Start
Es sind aber auch dieses Jahr wieder ein paar durchaus ambitionierte und prominente Biker am Start. So fährt beispielsweise die Schweizerin Alessandra Keller, Cross-Country-U23-Weltmeisterin von 2018, im Mixed-Team mit ihrem Mechaniker Gavin Black: «Nach­dem der Weltcup in Lenzerheide wegen Corona abgesagt wurde, bot es sich an, bei MONDRAKER ENDURO TEAM zu starten. Spass, ein super Downhill-Training und Abwechs­lung für mich als Mountainbikerin», erklärt sie ihre Motivation. «Ich habe noch nie an ei­nem Enduro-Rennen teilgenommen – Gavin hingegen fuhr früher im Downhill-Weltcup mit. Ich werde daher einfach versuchen, solange wie möglich an seinem Hinterrad zu blei­ben…», so die Athletin vom Thömus RN Swiss Bike Team. Ebenfalls steht der erfolgreiche Schweizer Enduro-Profi vom CUBE Actionteam und Mitstreiter der Enduro World Series, Gusti Wildhaber, am Start von MONDRAKER ENDURO TEAM. Der Gewinner der Event-Premiere 2017 fährt im Team mit Vorjahressieger Tim Bratschi und gibt denn auch unum­wunden zu: «Klar, ich stehe an der Startlinie um zu siegen. Alles andere wäre gelogen…»

Die attraktivsten Trails um Davos Klosters
In den drei Renntagen legen die 450 Teilnehmer insgesamt rund 120 Kilometer zurück, überwinden gut 1500 Höhenmeter und fahren fast 10’000 Meter bergab. Die Trails sind abwechslungsreich und attraktiv – mitunter aber auch technisch anspruchsvoll, da es sich ausschliesslich um natürliche Wege und nicht um ausgebaute Flowtrails handelt. Ein gewisses Fahrniveau auf dem Mountainbike ist also Voraussetzung für viel Spass bei MONDRAKER ENDURO TEAM. «Unser Ziel ist es, erfahrenen Mountainbikern in bester Gesellschaft die schönsten Trails der Destination Davos Klosters zu zeigen», so Britta Wild vom äusserst kleinen Organisationskomitee. «Auch dieses Jahr haben wir wieder viele neue Trail-Perlen ins Rennen gepackt! So kommen auch die zahlreichen Rückkehrer voll auf ihre Kosten», erzählt sie weiter. Diesmal sind es mit 11 Stages etwas weniger Rennabschnitte als in den Vorjahren, dafür sind sie länger. So können sich die Teil­neh­mer wiederum auf ein gigantisches Trailfeuerwerk mit rund 35 Rennkilometern freuen.

Corona fährt nur am Rand mit
Trotz Corona kann der Mountainbike-Fun-Event in fast gewohntem Rahmen durch­ge­führt werden. «Mit 450 Teilnehmern und Teilnehmerinnen fällt unsere Veranstaltung deutlich unter die erlaubte 1000-Personen-Marke und die Registrierung ermöglicht eine seriöse Rückverfolgung der Kontakte», erläutert Britta Wild. Dennoch werden einige Schutzmassnahmen gelten: «In den Bergbahnen besteht sowieso Maskenpflicht. Diese weiten wir auf die Startblöcke am Morgen aus, wo die Fahrer dicht gedrängt stehen.» Einmal gestartet, können die Teams durch den Tag aber problemlos Abstände unter­einan­der wahren. Zudem gibt es am ersten Tag keinen Prolog mehr, sondern es werden einfach drei Stages gefahren, sodass sich die Masse besser über den Tag verteilt. «Moun­tain­biken findet zum Glück draussen statt – da ist Platz genug und Corona fährt so nur am Rand mit», meint Britta Wild. «Wir hoffen allerdings, dass trotz Quarantäne-Bestimmungen einiger Länder möglichst viele unserer ausländischen Teilnehmer anrei­sen können.» Diese würden unter normalen Umständen immerhin rund die Hälfte des Feldes ausmachen: 20 verschiedene Nationen, vorwiegend aus Europa, standen ur­sprüng­lich auf der Startliste. Wie viele es nun tatsächlich sein werden, wird sich erst kurz­fristig zeigen. Die Altersspanne der Rider dehnt sich über mehr als vier Dekaden, von 17- bis 61-jährig. Denn Mountainbiken vereint Länder und Generationen – in Zeiten wie diesen ganz besonders.

50 freiwillige Helfer
Die Veranstalter sind als nicht-kommerzieller Verein organisiert und der Anlass ist sehr familiär. Mondraker ist heuer im zweiten Jahr als Titelsponsor dabei. Unterstützt wird das kleine Organisationskomitee zusätzlich vor allem durch die Bergbahnen Davos Klosters und die Tourismusorganisation. «Ohne diese Partnerschaften könn­ten wir den Event definitiv nicht stemmen», so Britta Wild. Aber auch die Arbeit der Trail Crew Davos, die die Wege der Destination in Schuss hält, ist unverzichtbar. «Weiter werden wir von Graubünden Sport un­ter­stützt und pflegen Partnerschaften mit verschiedenen anerkannten Bike-Hotels im Ort», erklärt Britta Wild weiter. Zudem sind während dem Event etwa 50 freiwillige Helfer im Einsatz.

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5th edition 2. - 4. September 2021

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